Welt der Tiere
Kleiner Welpe... ganz groß
Allein daheim: Vom ersten Tage an sollten Sie ab und an innerhalb - und zunehmend auch außerhalb - der Wohnung kurze Trennungsintervalle in den Tagesablauf einbauen. Schließen Sie die Tür hinter sich, laufen Sie zum Briefkasten, ignorieren Sie den Hund sowohl beim Verlassen als auch bei der Rückkehr, vermeiden sie unbedingt Begrüßungs- und Verabschiedungsrituale, um der Angst vor dem Alleinsein (Bellen, Winseln, Heulen, Unsauberkeit, Zerstörung) vorzubeugen! Anfassen lassen: Zur hohen Rangposition des Besitzers gehört auch, dass sich der Hund jegliche Manipulationen, wie Fellpflege,
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Pfotenreinigung, Ohrenkontrolle oder Fang öffnen gefallen lässt. Gehen Sie dabei äußerst sanft und behutsam vor, und belohnen Sie Ihren Welpen verbal, mit Futter oder Streicheleinheiten, wenn Sie ihn ohne Gegenwehr untersuchen und pflegen können. Fressplatz: Futter und Fressnapf haben für Hunde einen hohen Stellenwert und sollten vom Ranghöheren kontrolliert werden. Lassen Sie deshalb vor dem Fressen den Hund eine kleine Übung machen: Vor dem Fressnapf soll der Hund zunächst in gewissem Abstand "Sitz" und "Platz" machen. Danach wird der Napf mit Futter gefüllt und erst im Anschluss darf er zum Fressplatz laufen, indem man in die Bewegung des Hundes hinein mit hinweisenden Handbewegungen das Kommando "Und Friss" ausspricht. Sollte er versuchen vorher zu fressen, wird kommentarlos der Napf entfernt und die Übung beginnt erneut. Da auch bei unseren Vierbeinern "Liebe durch den Magen geht" können Sie dies nutzen, indem Sie Ihren Hund so oft wie möglich aus der Hand füttern, natürlich niemals ohne Gegenleistung zu verlangen nach dem Motto: "Nichts im Leben ist umsonst!". Dieses Vorgehen ist keinesfalls Schikane, sondern bereitet dem Hund Spaß und fördert zudem die Besitzer – Hund – Bindung. Nichts ist für einen Hund langweiliger, als täglich sein Fressen ausschließlich über den Fressnapf und ohne Arbeit zu erhalten. Bedenken, dass über diese Fütterung die Tiere übergewichtig werden, sind unnötig. Reduzieren Sie einfach die tägliche Ration um die Futtermenge, die sich Ihr Hund auf Spaziergängen "erarbeitet" hat. Der Hund wird die Reduktion von Futter im Napf nicht bemerken.
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