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Wenn Katzen trauern


Auch viele Katzen zeigen Trauer, wenn ein vertrauter Mensch oder ein Artgenosse gestorben ist.
Wie können Sie Ihrem Tier über die schweren Zeiten hinweghelfen? Alle reden von der Trauer um ein geliebtes Tier. Wer denkt an die Trauer der Tiere, wenn ein geliebter Mensch stirbt? Meist ziehen sie sich zurück, ihr Spieltrieb ist vermindert, und sie fressen kaum. Das kann bis zu völliger Appetitlosigkeit und Abmagerung gehen. Manche zeigen regelrechte depressive Anzeichen. Wer eine Katze gut kennt, kann an Körperhaltung und Ohrenspiel Zeichen von Trauer entdecken. Sie sind
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introvertierter, nicht mehr explorativ. Liebe und Verständnis und, wenn das Tier es zulässt, Streicheleinheiten sind dann die beste Medizin. Will ein Tier keinen Körperkontakt, darf man es nicht gewaltsam streicheln, lassen Sie ihm die Ruhe, die es braucht. Öffnen Sie nachts die Schlafzimmertüre. Schlafgeräusche können für Katzen ein vertrautes Geräusch sein. Manche legen sich dann sogar ans Fußende.
Lässt sich eine Katze zwar anfassen, will aber nicht fressen, stellen Sie beim Streicheln etwas in die Nähe, was intensiv und verlockend riecht wie Räucherfisch oder gebratenes Hähnchen. Funktioniert der Trick, sollten solche Leckerbissen aus Rücksicht auf die schlanke Linie und die Gesundheit allerdings eine Ausnahme bleiben. Die Hamburger Katzenpsychologin und Tierhomöopathin Janine Baguhn hat die Erfahrung gemacht, dass sich Trauer auch in Stimmungsschwankungen äußern kann. "Einerseits möchte die Katze Kontakt aufnehmen, will man sie aber anfassen, wird sie aggressiv. Manche reißen sich sogar die Haare an Unterbauch, Oberschenkel und Pfoten aus. Das ist eine Übersprungshandlung, um den Stress zu kompensieren", erklärt die Expertin. Oft reagieren Katzen beim Verlust ihres Menschen noch heftiger als beim Tod eines Artgenossen. Denn meist verlieren sie zusätzlich ihre vertraute Umgebung. Sie verstehen nicht, warum sie plötzlich woanders sind, wo es nur fremde Sachen gibt und alles anders riecht. Übernehmen Sie das Tier eines Verstorbenen, sollten Sie daher möglichst alle Katzensachen mitnehmen und auch getragene Kleidungsstücke des Besitzers, die noch nach ihm riechen. Legen Sie diese auf den Schlafplatz oder unter den Futternapf. Das kann helfen, das Tier langsam zu entwöhnen.



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