Welt der Tiere
Wie geht eine Katze mit Trauer um?
Mitunter kann Trauer auch erst Tage nach dem Tod des Sozialpartners eintreten. Wird zum Beispiel eine kranke Katze in der Tierarztpraxis eingeschläfert, ist das für das andere Tier nicht nachvollziehbar. Besser wäre es, die Katze zu Hause einschläfern zu lassen oder, wenn der Tierarzt es erlaubt, die tote Katze mitzunehmen. So kann es von den anderen noch mal beschnuppert werden. Erschrecken Sie aber nicht, wenn sie es anfauchen. Das ist normal, weil es sich nicht mehr bewegt und anders riecht. Manchmal ist es hilfreich, die Katze zum Spielen zu animieren. Durch das Wecken des
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Jagdinstinktes wird sie aus der Trauer herausgeholt. Sie können auch zur Entspannung Katzenminze, Bierhefe (als Flocken extra für Katzen) oder Fischöl ins Futter geben oder ihr ein bis zwei Tropfen Baldrian ins Maul träufeln. Allerdings sollten Sie das nicht zu häufig tun, da es sonst die Wirkung verliert. Alternativ hat der Tierarzt ein gut riechendes Feromonpräparat (Feliway), welches der Katze ein Wohlgefühl vermittelt. Auch Tiere brauchen Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten. Sie sollten daher etwa ein Jahr verstreichen lassen, bis Sie einen neuen Partner dazuholen. Beim Trauerprozess können auch Bach-Blüten eine wichtige Hilfe sein. Die Notfalltropfen sind der einzige fertige Bach-Blüten-Komplex, der aus fünf Blüten zusammengesetzt ist. Darin enthalten ist auch der ‚Star of Bethlehem’, der nicht nur den Namen Seelentröster trägt, sondern auch als solcher wirkt. Und er hilft mit, die Folgeprobleme des Verlustes zu regulieren. Egal, worüber die Tiere trauern, es findet in jedem Fall ein seelisches Trauma statt, das wie bei Menschen unterschiedliche Reaktionen auslöst. Manche reagieren mit Protestaktionen, manche mit Apathie und Verlust des Lebenswillens, wieder andere aggressiv. In einigen Fällen wirkt sich die seelische Trauer auch negativ auf Organismus und Stoffwechsel aus, so dass die Tiere auch organisch erkranken können. Bis hin zu Krebsleiden, auch wenn diese vorher nicht abzusehen waren. In vielen dieser Fälle kann auch begleitend Homöopathie helfen, das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen und die Lebensqualität wiederzuerlangen. Immer wieder gibt es auch Katzen, die beim Tod des vierbeinigen Partners keinerlei Anzeichen von Trauer zeigen. Ganz im Gegenteil. Sie blühen regelrecht auf, weil da keiner mehr ist, der sie ärgert, und weil sie den Besitzer endlich ganz für sich allein haben.
Quelle: nicht bekannt
Quelle: nicht bekannt
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