Welt der Tiere
Verdacht auf Hufrehe?
Besteht der Verdacht, dass das Pferd an Hufrehe leidet, können verschiedene Tests Klarheit schaffen. Zum einen sollte durch eine Blutuntersuchung der Insulin- und Glukosewert bestimmt werden. Pferde, welche an Metabolischem Syndrom leiden, haben auch eine Prädisposition zur Insulinresistenz. Hierbei wird vom Körper vermehrt Insulin produziert, da die Stoffwechselvorgänge nicht mehr korrekt ablaufen.
Eine Insulinbestimmung über das Blut verschafft hierzu Klarheit. Den Pferden ist meistens nur mit einer guten Diät und Bewegung geholfen. Auch sollte ein Glukosetoleranztest
Eine Insulinbestimmung über das Blut verschafft hierzu Klarheit. Den Pferden ist meistens nur mit einer guten Diät und Bewegung geholfen. Auch sollte ein Glukosetoleranztest
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| Metabolisches Syndrom |
durchgeführt werden. Um auszuschließen, dass das Pferd am Equinen Cushing Syndrom leidet, ist zudem ein Cushingtest (Dexametasontest, ACTH) sinnvoll. Um aktuelle Forschungsergebnisse und Informationen bezüglich dieser Erkrankung zu sammeln, haben sich Betroffene zusammengetan und das Internetforum hufrehe.org/info gegründet. Mitglieder des Forums deren Pferde an Hufrehe, Borreliose, Equinen Cushing oder am Metabolischen Syndrom erkrankt sind, stehen jederzeit zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung und tragen weiterhin die neusten Forschungsergebnisse zusammen. So konnte beobachtet werden, dass einige Patienten das Futter verweigern, wenn unmittelbar vor der Fütterung das Medikament verabreicht wurde. Daher empfehlen wir an dieser Stelle, dass die Medikamentengabe nicht unmittelbar vor der Fütterung erfolgen sollte. Seit einiger Zeit ist eine telefonische Hufrehe-Notfall-Hotline Tel 04365/97930 eingerichtet, um verzweifelten Pferde-Besitzern nach der niederschmetternden Diagnose Hufrehe die wichtigsten Fragen schnell und aus erfahrenem Munde beantworten zu können.
Autor und Quelle: www.hufrehe.org/info petra@hufrehe.org
Autor und Quelle: www.hufrehe.org/info petra@hufrehe.org
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