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Welt der Tiere

Vier Katzen und Hundetode pro Minute


Etwa zwei Millionen Katzen und Hunde werden jährlich in Asien gezüchtet, gefangen oder sogar von ihren Besitzern gestohlen und dann grausam abgeschlachtet – meistens werden die Tiere noch lebend gehäutet.
Das alles nur, um aus ihren Fellen und Häuten Bekleidung, Accessoires, Decken, Trommeln, Schuhsohlen oder sogar Kinder- und Haustierspielzeug herzustellen.
Grausame Tötung: Verdeckte Recherchen haben gezeigt, dass in Asien nicht nur Wildtiere für Pelzprodukte sterben müssen, sondern auch Katzen und Hunde den grausamen Tiermördern zum Opfer fallen. Die Tiere werden
einerseits speziell für die Pelzindustrie gezüchtet, zum anderen Teil einfach auf der Strasse eingefangen oder von ihren Besitzern gestohlen. Die Tötung der betroffenen Tiere ist mehr als inhuman. Brutal werden Katzen und Hunde mit großer Wucht zu Boden geschmissen, um ihnen anschließend die Pfoten abzuhacken. Noch immer bei Bewusstsein werden die Tiere dann kopfüber aufgehängt und bei lebendigem Leib gehäutet. Die letzen Momente ihres Lebens verbringen die geschundenen Tiere auf einem Haufen sterbender Artgenossen, hilflos unter Höllenqualen leidend. Handelspraktiken: Die Felle werden vom Blut gereinigt, gegerbt und zum Teil gefärbt und gelangen anschließend in den internationalen Pelzhandel. Eine Untersuchung der amerikanischen Tierschutzorganisation "Humane Society US" hat aufgedeckt, dass die Felle, je nach Wunsch des Abnehmers, deklariert werden. Hierbei werden einerseits Phantasienamen wie beispielsweise "Gea Wolf" verwendet, andererseits verbirgt man die Herkunft durch Deklarationen wie "100% Echtpelz". Der Grund für diese Konsumententäuschung ist klar – kaum jemand würde bewusst ein Produkt aus oder mit Katzen- oder Hundefell kaufen wollen. Da unter anderem die USA bereits ein Importverbot für Hunde- und Katzenfelle erlassen hat, konzentrieren sich die Händler inzwischen auf den europäischen Markt.



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