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Borreliose beim Pferd erkennen
Borreliose beim Pferd erkennen: Eine Diagnose der Borreliose beim Pferd gestaltet sich oftmals schwierig. Meist wird diese Krankheit erst im chronischen Stadium erkannt, da man beim Pferd die typische kreisförmige Rötung der Bissstelle aufgrund der Behaarung nicht feststellen kann. Auch hält sich hartnäckig die Meinung:„Borreliose beim Pferd gibt es nicht.“ Zusätzlich kommen die verschiedenen Erscheinungsbilder der Borrelioseinfektion zum Tragen. Auslöser der Lyme-Borreliose sind Zecken, die sich mit diesem Virus infiziert haben. Als mögliche Symptome können auftreten:
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Muskelverspannungen, wechselnde Lahmheiten, Hautveränderungen, Augenerkrankungen, Abmagerung, kolikartige Erscheinungen, Infektanfälligkeit, Entzündungsanfälligkeit der Haut, Allergiebereitschaft, Headshaking, Ataxien, Huflederhautentzündungen/Hufrehe, Verhaltensänderungen und Organerkrankungen. Bei einem Verdacht auf diese Erkrankung kann eine Infektion mit Borrelia burgdorferi über einen Antikörpertiter-Test IFT (IgG) im Blutserum diagnostiziert werden. Ein positiver AK-Titer beweist den Kontakt mit dem Erreger. In dem Fall sind weitere Tests angeraten wie z.B. der Western-Blot. Häufig wird mit hochdosiertem Antibiotika behandelt. Die Behandlungszeit beträgt mindestens 14 Tage, aber durchschnittlich kann sie sogar bis zu sechs Wochen andauern. Immer wiederkehrende, scheinbar grundlose Hufreheschübe lassen Pferdebesitzer oft verzweifeln. Keine Therapie schlägt an und der gesundheitliche Zustand des Tieres verschlechtert sich von Tag zu Tag.
Autor und Quelle: www.hufrehe.org/info petra@hufrehe.org
Autor und Quelle: www.hufrehe.org/info petra@hufrehe.org
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