Wissenschaft und Technik
Nicht alternde Keimzellen
Eines der Geheimnisse offenbart sich bei näherer Betrachtung der niemals alternden Keimzellen. Ob im Eierstock der Frau oder im Hoden des Mannes, die Keimzellen sind durch schützende Zellpanzer von der Umwelt und möglichen schädlichen Einflüssen besonders abgeschottet. Vor allem aber – und das scheint eines der Geheimnisse ihres Nichtalterns zu sein – verrichten sie keine schwierigen, stoffwechselintensiven und energieverzehrenden Aufgaben im Körper. Sie beteiligen sich nicht an den Schwerstarbeiten des Organismus und meiden jede Art von Belastung und Stress. Darüber hinaus
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| Thyroidea-C-Zellen |
verfügen sie über ein diskretes Abwehrsystem, das sie vor dem Zugriff durch freie Radikale schützt – das sind beim Stoffwechselvorgang der Zelle frei werdende Elektronen, die sich mit anderen Molekülen zu vielfach schädlichen Radikalen verbinden. Indem sich die Keimzellen all diesen Abnützungsprozessen entziehen, bleiben sie jung und unverbraucht.
Im Fall der Hoden, die ja eines zeitlich viel länger dauernden Schutzes bedürfen, weil die Zeugungsfähigkeit des Mannes länger anhält als die Fruchtbarkeit der Frau, kennt die Natur noch einen zusätzlichen Schutz – die Auslagerung aus dem Körper in Form des Hodensacks. Dadurch sind die darin verpackten Keimzellen des Mannes nicht mehr der im Inneren des Körpers herrschenden Temperatur ausgesetzt. Denn je höher die Temperatur, desto größer die Gefahr der so genannten Thermolabilität. Darunter versteht man biologische Vorgänge, welche die Zelle in Unordnung bringen und ihren Alterungsprozess beschleunigen können. Um die Keimzellen nur ja vor jedem schädlichen Einfluss zu schützen und sie nicht zu sehr einem möglichen thermodynamischen Irrtum auszusetzen, kühlt der Mann seine Spermien produzierenden Organe im Hodensack um etwa drei bis fünf Grad ab. Dadurch werden viele biochemische Reaktionen verlangsamt, sie laufen dort gewissermaßen im Schongang ab, was die biologische Irrtumsanfälligkeit erheblich verringert.
Quelle/Autor: businessportal24.com / Von Robert Buchacher
Im Fall der Hoden, die ja eines zeitlich viel länger dauernden Schutzes bedürfen, weil die Zeugungsfähigkeit des Mannes länger anhält als die Fruchtbarkeit der Frau, kennt die Natur noch einen zusätzlichen Schutz – die Auslagerung aus dem Körper in Form des Hodensacks. Dadurch sind die darin verpackten Keimzellen des Mannes nicht mehr der im Inneren des Körpers herrschenden Temperatur ausgesetzt. Denn je höher die Temperatur, desto größer die Gefahr der so genannten Thermolabilität. Darunter versteht man biologische Vorgänge, welche die Zelle in Unordnung bringen und ihren Alterungsprozess beschleunigen können. Um die Keimzellen nur ja vor jedem schädlichen Einfluss zu schützen und sie nicht zu sehr einem möglichen thermodynamischen Irrtum auszusetzen, kühlt der Mann seine Spermien produzierenden Organe im Hodensack um etwa drei bis fünf Grad ab. Dadurch werden viele biochemische Reaktionen verlangsamt, sie laufen dort gewissermaßen im Schongang ab, was die biologische Irrtumsanfälligkeit erheblich verringert.
Quelle/Autor: businessportal24.com / Von Robert Buchacher
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