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Die Blitzentladung


Zur Trennung von positiven und negativen Ladungen ist Energie erforderlich. Wird der Austausch von getrennten Ladungen möglich, fließt ein Strom und Energie wird frei.
Blitzartige Entladungen finden am ehesten dort statt, wo viele Feldlinien zusammenlaufen. Besonders von metallischen Spitzen eines Ladungsträgers gehen viele Feldlinien aus. Deshalb sind Blitzableiter auch immer spitz. Hat die elektrische Feldstärke einen kritischen Wert erreicht, werden die räumlich getrennten Ladungen ausgeglichen. Die zum Auslösen eines Blitzes erforderliche Feldstärke hängt vom Ionisierungsgrad
Die Blitzentladung
der Luft ab und liegt zwischen 500 und 10 000 KV/m. Dass bei Blitzentladungen große Energien freigesetzt werden können, ist bekannt. Gespaltene und innen verkohlte Bäume sind hin und wieder im Wald zu entdecken. Blitze können große Schäden an Gebäuden oder technischen Geräten verursachen und Waldbrände auslösen. In der Atmosphäre existiert ständig ein elektrisches Feld zwischen der Erdoberfläche und der Elektrosphäre - das so genannte Schönwetterfeld. Permanent fließt zwischen Erdboden und Elektrosphäre ein Strom von Ionen. Dadurch wird das Feld abgebaut. Gewitter und die damit einhergehenden Blitze sorgen im Gegenzug für die Aufrechterhaltung des elektrischen Erdfeldes.
Gewitterwolken haben ein markantes Erscheinungsbild. Meteorologen bezeichnen diese Quellwolken als Cumulonimbus. Die meisten Blitze werden von den sich in große Höhe erstreckenden Cumulonimbus produziert. Diese Wolken bestehen aus Wassertröpfchen und Eiskristallen, können aber auch in den oberen Schichten Schneeflocken, Eiskörner und Hagelkörner enthalten. Gewitterwolken haben oft eine für sie typische Ambossform. Donnergrollen ist uns von Kindheit an vertraut. Je nach Entfernung hören sich die Donnerschläge aber sehr verschieden an.



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