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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei sexuellen Störungen ?
Grundsätzlich sollte eine Partnertherapie (getrennte Sitzungen) erfolgen. Voraussetzung dafür ist das Einverständnis beider Partner. Liegen die Ursachen für die Störungen in der Beziehung selbst, ist an eine Paartherapie (gemeinsame Sitzungen) zu denken. Ziel einer Therapie ist es, dass beide die Intimität und Sexualität genießen lernen. Es soll entspannter miteinander umgegangen bzw. eventueller Leistungsdruck abgebaut werden. Beide Partner sollen lernen, dass nicht jede Zärtlichkeit mit einem Geschlechtsverkehr enden muss. Die sexuellen Bedürfnisse und Vorlieben sollen erforscht
werden.
Partnerschaftliche Übungen: Dazu gibt es ähnlich der Therapie beim vorzeitigen Samenerguss ein Stufenprogramm, in dem die Partner neu lernen, sich zärtlich zu begegnen. Zärtlichkeit ohne Geschlechtsverkehr: Ein Partner übernimmt die aktive Rolle, der andere verhält sich passiv - dann werden die Rollen getauscht. Die Hand des Partners wird geführt. Das Berühren der Geschlechtsorgane ist erlaubt und auch die gegenseitige sexuelle Stimulation, aber noch kein Geschlechtsverkehr. In der folgenden Stufe kann es - muss aber nicht - zum Geschlechtsverkehr kommen. Im Vordergrund steht all das, was lustvoll erlebt wird. Die Frau soll die Position wählen, die für sie besonders gut ist. Parallel zu den partnerschaftlichen Übungen ist es wichtig, dass sich die Partner über Sexualität informieren, z. B. über sexuelle Praktiken und Stellungen. Sie sollten lernen, die eigenen Wünsche zu äußern und eventuelle Konflikte klären. Besonders empfehlenswert ist, dass Frauen - falls sie noch keine Erfahrungen damit haben - ihren Körper durch Masturbation besser kennen lernen. Das lässt sich auch gut in die bereits genannten partnerschaftlichen Übungen einbauen. Darüber hinaus ist es notwendig, eventuell bestehende körperliche Schwierigkeiten zu behandeln - z. B. lässt sich der Östrogenmangel durch Cremes gut therapieren bzw. kann die mangelnde Feuchtigkeit durch wasserlösliche Gleitcremes ausgeglichen werden.
Hinweis: Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden.
Partnerschaftliche Übungen: Dazu gibt es ähnlich der Therapie beim vorzeitigen Samenerguss ein Stufenprogramm, in dem die Partner neu lernen, sich zärtlich zu begegnen. Zärtlichkeit ohne Geschlechtsverkehr: Ein Partner übernimmt die aktive Rolle, der andere verhält sich passiv - dann werden die Rollen getauscht. Die Hand des Partners wird geführt. Das Berühren der Geschlechtsorgane ist erlaubt und auch die gegenseitige sexuelle Stimulation, aber noch kein Geschlechtsverkehr. In der folgenden Stufe kann es - muss aber nicht - zum Geschlechtsverkehr kommen. Im Vordergrund steht all das, was lustvoll erlebt wird. Die Frau soll die Position wählen, die für sie besonders gut ist. Parallel zu den partnerschaftlichen Übungen ist es wichtig, dass sich die Partner über Sexualität informieren, z. B. über sexuelle Praktiken und Stellungen. Sie sollten lernen, die eigenen Wünsche zu äußern und eventuelle Konflikte klären. Besonders empfehlenswert ist, dass Frauen - falls sie noch keine Erfahrungen damit haben - ihren Körper durch Masturbation besser kennen lernen. Das lässt sich auch gut in die bereits genannten partnerschaftlichen Übungen einbauen. Darüber hinaus ist es notwendig, eventuell bestehende körperliche Schwierigkeiten zu behandeln - z. B. lässt sich der Östrogenmangel durch Cremes gut therapieren bzw. kann die mangelnde Feuchtigkeit durch wasserlösliche Gleitcremes ausgeglichen werden.
Hinweis: Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden.
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