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Welche sexuellen Störungen gibt es bei der Liebe?


Störungen der sexuellen Appetenz: Frauen mit dieser Störung haben wenige bzw. keine sexuellen Phantasien oder Bedürfnisse. In manchen Fällen entwickeln diese Frauen sogar eine regelrechte Abneigung gegen den sexuellen Part in einer Beziehung. Störungen der sexuellen Appetenz schließen sexuelle Erregung oder Befriedigung nicht aus, bedeuten aber, dass sexuelle Aktivitäten seltener initiiert werden.
Störungen der sexuellen Erregung: Es bildet sich trotz sexueller Stimulation nur wenig oder gar keine Scheidenflüssigkeit, so dass der Geschlechtsverkehr häufig schmerzhaft ist. Neben
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dieser körperlichen Symptomatik verspüren die Frauen auch subjektiv einen Mangel an Erregung und Lust.
Orgasmusstörungen: Nach der Erregungsphase haben die betroffenen Frauen keinen oder nur einen verzögerten Orgasmus. In der Sexualmedizin ist bisher noch nicht völlig geklärt, ob es sich dabei um eine tatsächliche Störung handelt. Ebenso kann es eine Variante der weiblichen Sexualität sein. Die Frauen leiden häufig nicht unter dem fehlenden Orgasmus, sondern genießen die Form der sexuellen Zuwendung und Zärtlichkeit und fühlen sich nicht unbefriedigt. Sie sind normal erregbar.
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr: Es sind zwei Formen zu unterscheiden: einmal die Dyspareunie, das sind Schmerzen in der Scheide oder im Unterbauch, die bei normaler Erregungsphase beim oder nach dem Geschlechtsverkehr auftreten. Die andere Erscheinung ist der Vaginismus, bei dem es zu einer unwillkürlichen Verkrampfung der Scheidenmuskeln kommt, wenn der Mann den Penis oder auch einen Finger in die Scheide einführen will. Der Geschlechtsverkehr ist unmöglich oder schmerzhaft.



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