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Rache am Ex


Es ist aus, und Sie hassen ihn dafür. Nicht nur weil es aus ist, sondern weil er sie zurückließ. Weil er Sie sitzen gelassen hat mit ihren Gefühlen, die noch nicht verblüht waren. Klar gab es Streit, aber nicht so, dass man sich hätte trennen müssen. Das Gefühl, das nun überwiegt, ist Rache. Nicht jeder lebt seine Gefühle extrem aus und trachtet dem anderen nach dem Leben. Es gibt ja auch feine, gewaltfreie, aber doch gemeine Möglichkeiten, sich am Ex zu rächen.
Die Gay- Attacke: Hängen Sie in einem einschlägig bekannten Gay-Club eine Anzeige mit seiner Telefonnummer aus.
Wortlaut: „Will meinen Putzfimmel ausleben, auch nackt. Komme in jede Ecke."
Der Klassiker: Hinter der Hälfte aller Betriebsprüfungen steckt ein anonymer Hinweis, oft auch von der oder dem Ex. Rufen Sie einfach beim Finanzamt an, lassen Sie sich mit dem zuständigen Sachbearbeiter verbinden und erzählen Sie ihm, was Sie über die finanziellen Verhältnisse ihres Ex wissen.
Kurz und Schmerzvoll: Kündigen Sie kurz vor einem wichtigen Fußballspiel sein Premiere-Abo.
Böses Erwachen: Sie wohnten zusammen oder leben noch unter einem Dach? Legen Sie den Termin einer echten oder inszenierten Besichtung seiner Wohnung auf die frühen Morgenstunden. Preisen Sie die Wohnung und vor allem das Schlafzimmer in schillernden Farben an.
Das Outing: Fahren Sie ins Rotlicht-Viertel – bitten Sie eine Dame im eindeutigen Outfit zu sich ins Auto und fahren Sie zu Ihrem Ex in die Arbeit. Sie soll dann in sein Büro gehen, und falls die Sekretärin sie abfängt sagen: „Ich bin seine Nachbarin.“ Im Büro angekommen, lässt die Prostituierte dann alle Hüllen fallen und erklärt: "Ich bin hier für die telefonisch bestellte Schreibtischnummer." Er wird versuchen sie laut oder leise aus dem Büro zu komplimentieren. Aufsehen ist der Szene sicher.



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