Kinder
Wie verläuft ein Schwangerschaftsabbruch?
Entscheiden Sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch nach der 16. Woche, ist Ihr Baby für eine Ausschabung oder Absaugung wahrscheinlich bereits zu groß und muss "normal" geboren werden. Zur Einleitung der Geburt werden der Schwangeren ehenauslösende Hormone (Prostaglandine) gegeben. Sie können per Infusion oder in Form von Tabletten, die man in die Scheide einlegt, verabreicht werden. Da allerdings der Körper der Frau auch hormonell auf die Schwangerschaft eingestellt ist, spricht er meist nur sehr "widerwillig" auf die künstliche Geburtseinleitung an; es können Stunden bis wenige
Tage vergehen, bis die Wehentätigkeit für die Geburt stark genug ist. Um dies zu vermeiden, wird der Hormonhaushalt der Schwangeren zunehmend häufiger medikamentös "ausgetrickst": Einige Tage vor der eigentlichen Einleitung von Wehen bekommt die schwangere Frau ein Medikament, das bewirkt, dass die Hormone, die die Schwangerschaft aufrecht erhalten, "heruntergefahren" werden und der Körper dann besser auf die Weheneinleitung anspricht. Die Geburt dauert bei vielen Frauen unüblich lang und kann schmerzhafter verlaufen als eine Geburt zum natürlichen Entbindungszeitpunkt. Nach der Geburt des Kindes wird kontolliert, ob u.a. die Eihäute und die Plazenta (Mutterkuchen) vollständig mit abgegangen sind. Was noch in der Gebärmutter verblieben ist, wird mittels einer Ausschabung ("Nach-Curettage") entfernt.
Ein Kind ist in diesem Stadium der Schwangerschaft meistens voll entwickelt, sofern die festgestellte Besonderheit oder andere Einflüsse das Wachstum und die Reifung nicht beeinflusst haben. Je fortgeschrittener die Schwangerschaft ist, desto entwickelter wird Ihr Baby sein. Für viele Elternpaare ist die 22. Schwangerschaftswoche eine Art Stichdatum für ihre Entscheidung zu einem Schwangerschaftsabbruch, denn ab diesem Zeitpunkt gelten die meisten Babys als bedingt lebensfähig. Das heißt, sie könnten mit medizinischen und technischen Möglichkeiten theoretisch am Leben gehalten werden, bis ihr Körper sich an die Umstände außerhalb des Mutterleibes angepasst hat. Voraussetzung ist natürlich, dass die festgestellte Besonderheit dem nicht entgegen spricht. Für viele Eltern, die sich für einen sogenannten Spätabbruch (= nach der ca. 22. Woche) entschieden haben, ist das Wissen um die prinzipielle Lebensfähigkeit ihres Babys oft noch lange Zeit belastend.
Autor und Quelle: regenbogenzeiten.de
Ein Kind ist in diesem Stadium der Schwangerschaft meistens voll entwickelt, sofern die festgestellte Besonderheit oder andere Einflüsse das Wachstum und die Reifung nicht beeinflusst haben. Je fortgeschrittener die Schwangerschaft ist, desto entwickelter wird Ihr Baby sein. Für viele Elternpaare ist die 22. Schwangerschaftswoche eine Art Stichdatum für ihre Entscheidung zu einem Schwangerschaftsabbruch, denn ab diesem Zeitpunkt gelten die meisten Babys als bedingt lebensfähig. Das heißt, sie könnten mit medizinischen und technischen Möglichkeiten theoretisch am Leben gehalten werden, bis ihr Körper sich an die Umstände außerhalb des Mutterleibes angepasst hat. Voraussetzung ist natürlich, dass die festgestellte Besonderheit dem nicht entgegen spricht. Für viele Eltern, die sich für einen sogenannten Spätabbruch (= nach der ca. 22. Woche) entschieden haben, ist das Wissen um die prinzipielle Lebensfähigkeit ihres Babys oft noch lange Zeit belastend.
Autor und Quelle: regenbogenzeiten.de
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