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Trauma Fehlgeburt


Psyschische Belastungen durch eine Fehlgeburt: Viele Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten haben, fühlen sich mit ihrem Kummer allein gelassen. Dabei ist es in der Regel unwesentlich in welcher Schwangerschaftswoche die Fehlgeburt stattgefunden hat. Die Trauer um den Verlust des Kindes muß in jedem Fall verarbeitet werden. Das ist nicht leicht, denn oft fehlt es an Gesprächspartnern, sei es im privaten oder im medizinischem Bereich.
Dabei kommen Fehlgeburten statistisch gesehen nicht einmal selten vor. Insgesamt wird von einer Fehlgeburt gesprochen, wenn eine Schwangerschaft zu einer
Trauma Fehlgeburt
Zeit beendet ist, in der das Kind in einem noch nicht lebensfähigen Alter ist. Etwa 15% aller festgestellten Schwangerschaften enden mit einer Fehlgeburt, sehr häufig vor Ablauf der 12. Schwangerschaftswoche. In diesem Fall wird die Fehlgeburt als früher Abort bezeichnet. Fehlgeburten nach der 12. Schwangerschaftswoche sind statistisch gesehen jedoch seltener. Sehr viel höher liegt die Zahl der Aborte in den ersten Tagen nach der Befruchtung, also noch bevor die reguläre Regelblutung einsetzt, nämlich bei ca. 70%. Diese Schwangerschaft wurden meistens jedoch nicht bemerkt.
Nicht selten haben Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten haben, Furcht vor einer weiteren Fehlgeburt. Doch diese Sorge ist nicht zwingend, denn das Risiko ist nur leicht erhöht.
Zwar kommen wiederholte Fehlgeburten (habituelle Aborte) durchaus vor, doch liegt in diesem Fall oft eine organische Erkrankung oder hormonelle Ursachen vor, die zweifelsfrei diagnostiziert werden können. Viel häufiger sind "äussere", aktuelle Ursachen für einen Abort zu nennen: Infektionen der Scheide, Viruserkrankungen, Medikamten, Nikotin oder Alkohol.



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