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Gefährliches Passivrauchen


Ungeborene und Kinder sind dem Passivrauchen hilflos
ausgeliefert und tragen ein großes Risiko. "Raucht die werdende Mutter während der Schwangerschaft, gibt es für das ungeborene Kind kein Entrinnen", warnt BZgA. Mehr als 4000 verschiedene Giftstoffe sind in Zigaretten enthalten. Über die Nabelschnur gelangen sie in den Körper des Kindes. Das Risiko von Missbildungen, Totgeburten oder plötzlichem Kindstod steigt durch Passivrauchen erheblich an. "Außerdem nehmen Kleinkinder in Relation zu ihrem Körpergewicht mehr Atemluft auf als Erwachsene", warnt das BZgA. Dadurch sei auch die
Menge der Gifte verhältnismäßig größer als bei älteren Passivrauchern.
Zigarettenqualm enthält aromatische Amine, welche als eine der Hauptursachen für die 16 000 neuen Fälle von Blasenkrebs pro Jahr gelten. Raucher ab dem 50. Lebensjahr sollten sich deshalb vorsorglich auf Blasenkrebs untersuchen lassen, da sie zu den Risikogruppen gehören. Blasenkrebs verursacht im Anfangsstadium nahezu keine Beschwerden, dadurch wachsen die Tumoreüber Jahre oft unbemerkt. Wenn Betroffene erste Anzeichen wie Blut im Urin oder Schmerzen beim Wasserlassen bemerken, ist es für eine erfolgreiche Behandlung häufig zu spät, da der Krebs bereits in tiefere Schichten der Blase vorgewachsen sein kann.
Wird die Erkrankung dagegen im Anfangsstadium erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut. Ein einfacher Urintest ist bereits ausreichend: In 70 bis 80 Prozent der Fälle wird damit der Blasenkrebs vor möglichen Symptomen erkannt. Der Test weist nach 30 Minuten ein spezielles Protein nach, das von Tumorzellen des Blasenkrebses gebildet wird.



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