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Immer mehr Frauen rauchen


Die Anzahl weiblichen Raucher nimmt stetig zu und das
Einstiegsalter in den Zigarettenkonsum sinkt deutlich. Die 1920 geborenen Raucherinnen begannen mit etwa 24 Jahren mit dem Rauchen, Frauen, die 1970 geboren wurden, qualmten im Schnitt schon mit 15 und das heutige durchschnittliche Einstiegsalter 12- bis 25-Jähriger Mädchen liegt bei unter 14 Jahren.

Hauptursache für das veränderte Rauchverhalten sind gezielte Marketingstrategien der Zigarettenindustrie und ein auf die Bedürfnisse der weiblichen Zielgruppe abgestimmtes Zigarettendesign. Sechs von zehn Frauen, die
Immer mehr Frauen rauchen
heute über 30 Jahre alt sind, haben einmal in ihrem Leben geraucht, von den 18- bis 19-Jährigen raucht fast jede Zweite, in der Altersgruppe der 20-39-Jährigen sind rund 40% Raucherinnen.

Besonders alarmierend ist die Zahl der rauchenden schwangeren Frauen: In Deutschland rauchen rund 20% aller Schwangeren während der gesamten Schwangerschaft. Der Raucheranteil bei 15-jährigen Mädchen hat sich innerhalb von nur wenigen Jahren von etwa 15 % auf 25 % erhöht und nehmen damit einen europäischen Spitzenplatz ein. In vielen jungen Altersgruppen rauchen mittlerweile sogar mehr Mädchen als Jungen, das spiegelt sich auch in der Zahl der tabakbedingten Krankheitsfälle wieder. Männer geben nach einem Infarkt eher das Rauchen auf. Griffen zum Zeitpunkt des Infarktes noch 42 Prozent der männlichen und 41 Prozent der weiblichen Herzpatienten zur Zigarette, waren anderthalb Jahre später nur noch 12 Prozent der Männer und 16 Prozent der Frauen, unter 55 Jahren sogar 30 Prozent, regelmäßige Raucher. An der Studie nahmen 300 Männer und 200 Frauen teil.



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