Finanzen und Anlagen
Versorgungslücke: Rente
Beitragszahler sollten die zu erwartende Versorgungslücke bei ihrer Rente ermitteln, um die private Vorsorge gezielt angehen zu können. Unter der Versorgungslücke wird die Differenz zwischen dem letzten Lohn und der ausgezahlten Rente verstanden. Experten gehen davon aus, dass mindestens 70 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens als Rente notwendig sind, um den gewohnten Lebensstandard beibehalten zu können. Natürlich können Sie nicht auf den Cent genau errechnen, wie viel Geld Sie nach dem Ausstieg aus dem Berufsleben ausgeben werden. Aber anhand Ihres aktuellen Konsums und Ihrer
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Lebensplanung lassen sich die zukünftigen Ausgaben recht gut ermitteln. Sie bestehen aus folgenden zwei Kostenpaketen: Fixkosten sind jene Kosten, die regelmäßig und meist in gleicher oder ähnlicher Höhe anfallen. Um sich darüber einen Überblick zu verschaffen, nehmen Sie sich am besten die Kontoauszüge eines Jahres zur Hand und erfassen alle Ausgaben, die monatlich, viertel-, halbjährlich oder jährlich abgebucht werden. Dazu dürften zum Beispiel gehören: Wohn- und Nebenkosten, Strom, Gebühren für Telefon und Fernsehen, Kreditverpflichtungen, Versicherungen wie etwa Kfz- oder Privathaftpflichtversicherung. Planen Sie für die Zukunft eine Änderung des Lebensstils, sollten Sie die damit verbundenen Kostenänderungen ebenfalls berücksichtigen. Ein Umzug zum Beispiel würde sich auf die Höhe der Miete auswirken. Außerdem werden im Ruhestand weitere Versicherungen wichtig, etwa für die Vermögensübertragung oder den Fall der Pflegebedürftigkeit.
Variable Kosten fallen in unterschiedlicher Höhe und nur mehr oder weniger regelmäßig an. Um ihre Höhe festzustellen, bietet es sich an, einen Monat lang aufzuschreiben, wie viel Geld Sie für was ausgeben. Zu diesen monatlichen variablen Kosten kommen dann noch Ausgaben zu besonderen Gelegenheiten hinzu, wie zum Beispiel für Weihnachtsgeschenke. Typische variable Kosten: Nahrungsmittel und Getränke, Kleidung, Auto und Verkehr, Freizeitaktivitäten und Reisen. Auch bei den variablen Kosten sollten Sie Veränderungen Ihrer zukünftigen Konsumgewohnheiten bedenken. Laut Statistischem Bundesamt geben Ruheständler überdurchschnittlich viel Geld für Pauschalreisen sowie für Blumen und Garten aus. Haben Sie alle fixen und variablen Kosten zusammen gerechnet, kennen Sie die Höhe Ihrer heutigen Ausgaben. Das ist die Basis, um die zukünftigen Ausgaben zu bestimmen. Dafür ist es notwendig, die Inflationsrate (auch: Teuerungsrate) zu berücksichtigen. Jährlich steigen die Preise im Durchschnitt um 2 %. Geben Sie heute zum Beispiel 1.000 EUR pro Monat aus, werden es in zehn Jahren ca. 1.200 EUR sein.
Quelle: ruv.de
Variable Kosten fallen in unterschiedlicher Höhe und nur mehr oder weniger regelmäßig an. Um ihre Höhe festzustellen, bietet es sich an, einen Monat lang aufzuschreiben, wie viel Geld Sie für was ausgeben. Zu diesen monatlichen variablen Kosten kommen dann noch Ausgaben zu besonderen Gelegenheiten hinzu, wie zum Beispiel für Weihnachtsgeschenke. Typische variable Kosten: Nahrungsmittel und Getränke, Kleidung, Auto und Verkehr, Freizeitaktivitäten und Reisen. Auch bei den variablen Kosten sollten Sie Veränderungen Ihrer zukünftigen Konsumgewohnheiten bedenken. Laut Statistischem Bundesamt geben Ruheständler überdurchschnittlich viel Geld für Pauschalreisen sowie für Blumen und Garten aus. Haben Sie alle fixen und variablen Kosten zusammen gerechnet, kennen Sie die Höhe Ihrer heutigen Ausgaben. Das ist die Basis, um die zukünftigen Ausgaben zu bestimmen. Dafür ist es notwendig, die Inflationsrate (auch: Teuerungsrate) zu berücksichtigen. Jährlich steigen die Preise im Durchschnitt um 2 %. Geben Sie heute zum Beispiel 1.000 EUR pro Monat aus, werden es in zehn Jahren ca. 1.200 EUR sein.
Quelle: ruv.de
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