Finanzen und Anlagen
Welche wichtigen Kennzahlen gibt es bei Fonds?
Benchmark: Unter dem Begriff Benchmark versteht man ein Vergleichsportfolio, meistens bekannte Börsendindices oder Investmentfonds mit dem selben Anlageschwerpunkt. Im Falle von Spezialfonds werden häufig auch spezielle Benchmarkportfolios, welche der Konstruktion des Fonds entsprechen, gebildet. Da die Benchmark für die Aussagekraft aller Methoden zur Performance-Messung von entscheidender Bedeutung ist, sollte bei deren Auswahl u.a. beachtet werden, dass es sich um eine reale Anlagealternative handelt, die sehr gut diversifiziert ist.
Volatilität: Die Volatilität ist ein Maß für
Volatilität: Die Volatilität ist ein Maß für
die historischen Schwankungen eines Fondsanteils im Zeitablauf und wie sehr sich die Preisentwicklung verändert. Dabei bedeutet eine hohe Volatilität ein größeres Risiko als eine niedrige. Entsprechend lassen sich höhere Gewinne nur durch Inkaufnahme eines höheren Risikos erzielen.
Beta-Faktor: Mit dem Beta-Maß wird die Sensitivität eines Portfolios in Bezug auf Renditeänderungen seiner Benchmark berechnet (das systematische Risiko). Das Beta ist also im Vergleich zur Volatilität eine Kennzahl, in deren Berechnung sowohl die Renditen eines Portfolios als auch die Renditen einer Vergleichsgröße einfließen.
Folgendes Beispiel soll die Aussagekraft von Beta erklären: Sowohl die Rendite des Portfolios als auch die Rendite der Benchmark steigen um 5 Prozent im Betrachtungszeitraum. In diesem Fall hat das Beta den Wert 1. Steigt die Rendite der Benchmark um 5 Prozent und die des Portfolios um 2,5 Prozent, dann hätte Beta den Wert 0,5. Steigt die Rendite des Portfolios um 5 Prozent und die der Benchmark um 2,5 Prozent würde das Beta 2 betragen. Mit steigendem Beta nimmt auch das Risiko zu, überdurchschnittlich hohe Verluste zu machen. Andererseits steigt mit dem Wert des Beta-Faktors auch die Chance, überdurchschnittlich hohe Erträge zu erwirtschaften.
Quelle: finanzen.net
Beta-Faktor: Mit dem Beta-Maß wird die Sensitivität eines Portfolios in Bezug auf Renditeänderungen seiner Benchmark berechnet (das systematische Risiko). Das Beta ist also im Vergleich zur Volatilität eine Kennzahl, in deren Berechnung sowohl die Renditen eines Portfolios als auch die Renditen einer Vergleichsgröße einfließen.
Folgendes Beispiel soll die Aussagekraft von Beta erklären: Sowohl die Rendite des Portfolios als auch die Rendite der Benchmark steigen um 5 Prozent im Betrachtungszeitraum. In diesem Fall hat das Beta den Wert 1. Steigt die Rendite der Benchmark um 5 Prozent und die des Portfolios um 2,5 Prozent, dann hätte Beta den Wert 0,5. Steigt die Rendite des Portfolios um 5 Prozent und die der Benchmark um 2,5 Prozent würde das Beta 2 betragen. Mit steigendem Beta nimmt auch das Risiko zu, überdurchschnittlich hohe Verluste zu machen. Andererseits steigt mit dem Wert des Beta-Faktors auch die Chance, überdurchschnittlich hohe Erträge zu erwirtschaften.
Quelle: finanzen.net
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