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Privatkunden-Scoring erstmals online verfügbar


Die zurzeit viel diskutierte Praxis der Banken, Privatkunden einem Scoring zu unterziehen, das über deren Kreditwürdigkeit mit entscheidet und dabei die Scoringkriterien als Bank- und Wettbewerbsgeheimnisse im Dunkeln zu halten, hat eine neue Facette bekommen.
Was Banken nicht preisgeben, können sich private Kunden jetzt im Internet im beschaffen: einen Einblick in die individuelle Scoringnote bis hin zur Simulation einer banktypischen Kreditentscheidung.
Was ist Scoring? Ein Scoring sagt etwas aus über die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Kreditnehmer seinen
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Zahlungsverpflichtungen zukünftig voraussichtlich nachkommen kann. Diese Wahrscheinlichkeit wird in einer Scoringnote ausgedrückt.
Je schlechter die Note, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit Not leidend wird. Je besser die Scoringnote, desto niedriger das Risiko der Bank. Nicht erst seit Basel II, sondern auch aus kaufmännischen Gründen, sind Banken gezwungen, die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kredites sowohl in die Kreditentscheidung als auch in die Kreditkonditionen einfließen zu lassen.
Welche Daten werden herangezogen?Um eine verlässliche Aussage treffen zu können, verwenden Banken Informationen aus verschiedenen Quellen.
Neben Daten externer Anbieter (z.B.: SCHUFA) und soziodemografischen Daten (z.B.: Alter, Familienstand, Ausbildung, Beruf, Eigentumsverhältnisse) sind das vor allem interne Daten über die bisherige Kontoführung. Jede Bank verfügt über ein individuelles Bewertungssystem, das vor allem dem Zweck dient, potentielle Risiken im Vorfeld zu erkennen.
Quelle: Berndt-Utz Veit go-basel Unternehmensberatungsgesellschaft mbH



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