Fakten und Informationen
Archäologie: Was die frühen Menschen aßen
Zu den ersten Nahrungsmitteln der Vormenschen in Afrika vor etwa 4 Millionen Jahren gehörten Eier, Insekten, Früchte, Kräuter und Samen. Das erste Wildbret aßen die Frühmenschen in Ostafrika vor 2 Millionen Jahren. Sie verzehrten das Fleisch von gejagten Flusspferden, Giraffen, Wildschweinen, Stachelschweinen und Gazellen.
Die ersten Braten dürften vor etwa 1,4 Millionen Jahren von Frühmenschen in Afrika gegessen worden sein, die bereits das auf natürliche Weise entstandene Feuer zu hüten wussten. Die frühesten Fischmahlzeiten gab es in der jüngeren Altsteinzeit vor etwa 35000
Die ersten Braten dürften vor etwa 1,4 Millionen Jahren von Frühmenschen in Afrika gegessen worden sein, die bereits das auf natürliche Weise entstandene Feuer zu hüten wussten. Die frühesten Fischmahlzeiten gab es in der jüngeren Altsteinzeit vor etwa 35000
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bis 10000 Jahren, als die Jäger und Sammler schon mit Angeln und Harpunen fischten.
Der früheste Verzehr von wildwachsenden Getreidekörnern erfolgte vor etwa 15000 Jahren in Palästina. Die ersten Suppen aß man im Magdalénien vor mehr als 11500 Jahren in Europa. Damals erhitzten die Jäger und Sammler Steine im Feuer und warfen sie mit Hilfe von Astgabeln in mit Leder, Pferdemagen oder Rentierblase ausgekleidete Gruben, in denen die darin eingefüllte Suppe kurz darauf siedete. Die ersten Speisen aus angebautem Getreide gab es zwischen 9500 und 8500 v. Chr. im Gebiet von Israel.Die ersten gerösteten Haselnüsse erfreuten den Gaumen der mittelsteinzeitlichen Jäger, Fischer und Sammler in Europa zwischen 8000 und 5000 v. Chr. Die ersten selbstangebauten Erbsen und Linsen kamen vor 8500 v. Chr. im "Fruchtbaren Halbmond" in Vorderasien auf den Tisch. Das erste Salz wurde vielleicht schon um 8000 v. Chr. verwendet. Salz gewann mit dem Übergang zum Ackerbau an Bedeutung, da der Fleischanteil an der Nahrung und damit die normale Zufuhr von Natrium und Chlor verringert wurde.Die ersten Milchspeisen stammten vermutlich aus der Zeit vor mehr als 6000 v. Chr. Damals wurden in Jordanien und im Iran bereits Hausziegen sowie in der Türkei und in Griechenland schon Hausrinder gehalten. Die frühen Hausziegen und -rinder gaben nach Ansicht von Paläozoologen wenig Milch. Das erste Bier wurde vor mehr als 6000 v. Chr. in Mesopotamien gebraut und getrunken.
Man grub feuchte Gerste in Tongefäßen in die Erde ein, ließ sie keimen und trocknete sie später an der Sonne. Auf diese Weise hat man die Getreidestärke in Zucker umgewandelt, der zu Alkohol vergoren wurde, indem man dem Korn Wasser zusetzte und darauf die natürlichen Hefepilze aus der Luft einwirken ließ.
Quelle und Autor: Wissenschaftler Ernst Probst
Der früheste Verzehr von wildwachsenden Getreidekörnern erfolgte vor etwa 15000 Jahren in Palästina. Die ersten Suppen aß man im Magdalénien vor mehr als 11500 Jahren in Europa. Damals erhitzten die Jäger und Sammler Steine im Feuer und warfen sie mit Hilfe von Astgabeln in mit Leder, Pferdemagen oder Rentierblase ausgekleidete Gruben, in denen die darin eingefüllte Suppe kurz darauf siedete. Die ersten Speisen aus angebautem Getreide gab es zwischen 9500 und 8500 v. Chr. im Gebiet von Israel.Die ersten gerösteten Haselnüsse erfreuten den Gaumen der mittelsteinzeitlichen Jäger, Fischer und Sammler in Europa zwischen 8000 und 5000 v. Chr. Die ersten selbstangebauten Erbsen und Linsen kamen vor 8500 v. Chr. im "Fruchtbaren Halbmond" in Vorderasien auf den Tisch. Das erste Salz wurde vielleicht schon um 8000 v. Chr. verwendet. Salz gewann mit dem Übergang zum Ackerbau an Bedeutung, da der Fleischanteil an der Nahrung und damit die normale Zufuhr von Natrium und Chlor verringert wurde.Die ersten Milchspeisen stammten vermutlich aus der Zeit vor mehr als 6000 v. Chr. Damals wurden in Jordanien und im Iran bereits Hausziegen sowie in der Türkei und in Griechenland schon Hausrinder gehalten. Die frühen Hausziegen und -rinder gaben nach Ansicht von Paläozoologen wenig Milch. Das erste Bier wurde vor mehr als 6000 v. Chr. in Mesopotamien gebraut und getrunken.
Man grub feuchte Gerste in Tongefäßen in die Erde ein, ließ sie keimen und trocknete sie später an der Sonne. Auf diese Weise hat man die Getreidestärke in Zucker umgewandelt, der zu Alkohol vergoren wurde, indem man dem Korn Wasser zusetzte und darauf die natürlichen Hefepilze aus der Luft einwirken ließ.
Quelle und Autor: Wissenschaftler Ernst Probst
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