Fakten und Informationen
Für Herzinfarktpatienten Wein zum Essen
Klinikum Jena bietet mediterrane Speisen mit einem Glas Wein für Herzinfarktpatienten an.
Ein Salatteller, Ratatouille, Seelachs mit Sesamkruste an Kräuterrisotto, ein Obstsalat zum Nachtisch und dazu ein kleines Fläschchen Rotwein. Das liest sich nicht nur gut, das schmeckt auch und klingt eher nach Urlaub als nach Krankenhaus.
Doch weit gefehlt: Seit dem 4. Oktober 2004 steht auch mediterrane Kost auf dem Speiseplan der kardiologischen Patienten am Jenaer Klinikum. Und das heißt: Mehr Obst und Gemüse, mehr pflanzliche und weniger tierische Fette und damit weniger Dick- und
Ein Salatteller, Ratatouille, Seelachs mit Sesamkruste an Kräuterrisotto, ein Obstsalat zum Nachtisch und dazu ein kleines Fläschchen Rotwein. Das liest sich nicht nur gut, das schmeckt auch und klingt eher nach Urlaub als nach Krankenhaus.
Doch weit gefehlt: Seit dem 4. Oktober 2004 steht auch mediterrane Kost auf dem Speiseplan der kardiologischen Patienten am Jenaer Klinikum. Und das heißt: Mehr Obst und Gemüse, mehr pflanzliche und weniger tierische Fette und damit weniger Dick- und
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Krankmacher. Dass pflanzliche Fette gesünder als tierische sind, ist keine neue Erkenntnis. Doch von der Erkenntnis bis zu deren Umsetzung ist es oft ein langer Weg, vor allem, wenn dies mit einer Umstellung unserer gewohnten Ernährung verbunden ist. Denn nach wie vor nehmen wir zu viele tierische Fette zu uns, sind viele unserer Speisen zu kalorienreich. Hinzu kommt: Immer mehr Jugendliche greifen lieber zu Hamburger und Pommes als zu einer richtigen Mahlzeit und auch in vielen Familien dominieren Fertiggerichte den Speiseplan, klagen Mediziner und Ernährungswissenschaftler. Und diese Art der Ernährung hat, verbunden mit zunehmender Bewegungsfaulheit, Konsequenzen: Vor allem unter Jugendlichen ist eine deutliche Zunahme von Übergewichtigen und Fettsüchtigen zu verzeichnen.
Aber nicht nur dort. Sage und schreibe 80% der über 60-Jährigen, so der Jenaer Kardiologe, haben Übergewicht und sogar jeder vierte Senior ist adipös (BMI>30).
Und diese beunruhigenden Zahlen nehmen weiter zu und damit auch Diabetes, koronare Herzkrankheit und Darmkrebs; Erkrankungen zu deren Hauptrisikofaktoren Übergewicht und falsche Ernährung gehören. Denn Fette tierischen Ursprungs haben einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die zu einem Anstieg des ungünstigen LDL-Cholesterin im Blut führen, was wiederum das Risiko von Herzkranzgefäßveränderungen durch Arteriosklerose und damit eines Herzinfarktes erhöht: "Allein am ersten Oktober-Wochenende wurden in unsere Klinik sechs Herzinfarktpatienten eingewiesen", sagt Prof. Figulla. Umdenken ist also angesagt und vor allem umstellen, denn durch eine konsequente Umstellung der Ernährung könnte es zu einer deutlichen Absenkung dieser lebensbedrohlichen Erkrankungen kommen.
Quelle: med.uni-jena
Aber nicht nur dort. Sage und schreibe 80% der über 60-Jährigen, so der Jenaer Kardiologe, haben Übergewicht und sogar jeder vierte Senior ist adipös (BMI>30).
Und diese beunruhigenden Zahlen nehmen weiter zu und damit auch Diabetes, koronare Herzkrankheit und Darmkrebs; Erkrankungen zu deren Hauptrisikofaktoren Übergewicht und falsche Ernährung gehören. Denn Fette tierischen Ursprungs haben einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die zu einem Anstieg des ungünstigen LDL-Cholesterin im Blut führen, was wiederum das Risiko von Herzkranzgefäßveränderungen durch Arteriosklerose und damit eines Herzinfarktes erhöht: "Allein am ersten Oktober-Wochenende wurden in unsere Klinik sechs Herzinfarktpatienten eingewiesen", sagt Prof. Figulla. Umdenken ist also angesagt und vor allem umstellen, denn durch eine konsequente Umstellung der Ernährung könnte es zu einer deutlichen Absenkung dieser lebensbedrohlichen Erkrankungen kommen.
Quelle: med.uni-jena
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