Fakten und Informationen
Heu und Heuschnupfen
Mit Heu hat Heuschnupfen wenig bis gar nichts zu tun. Im Gegenteil: Untersuchungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben übereinstimmend gezeigt, dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufgewachsen sind und damit ständig von Heu umgeben sind, nur halb so häufig unter Heuschnupfen leiden wie andere Landkinder.
Glückliche GrossfamilienInteressant ist auch die Beobachtung in Deutschland, wonach vor der Wende im Osten des Landes weniger Kinder an Heuschnupfen litten, als im Westen. Ein solcher Unterschied ist heute nicht mehr feststellbar. Experten führen diese Tatsache darauf
Glückliche GrossfamilienInteressant ist auch die Beobachtung in Deutschland, wonach vor der Wende im Osten des Landes weniger Kinder an Heuschnupfen litten, als im Westen. Ein solcher Unterschied ist heute nicht mehr feststellbar. Experten führen diese Tatsache darauf
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zurück, dass Kleinkinder früher im Osten in Kinderkrippen untergebracht wurden, wo ihr Immunsystem derart intensiv mit der Abwehr von Infektionen beschäftigt war, dass es dabei die Abwehr möglicher allergieauslösender Stoffe schlicht vernachlässigte und diese Vernachlässigung im weiteren Leben gleich beibehielt. Ähnliches gilt übrigens auch für Kinder von Grossfamilien, die vermutlich aufgrund vermehrter Infektionsherde weit weniger oft an Allergien leiden als Kinder von Kleinfamilien.
Herbstkinder habens leichter: Wer bekommt Heuschnupfen? Neben der Umwelt, die vor allem in den ersten Lebensjahren eine entscheidende Rolle spielt, ist die Vererbung der zweite wichtige Faktor. So ist die Heuschnupfen-Wahrscheinlichkeit bis zu achtmal so gross, wenn beide Elternteile auf allergische Reize reagieren. Interessant ist auch die Beobachtung, wonach der Geburtstermin für die Entstehung von Heuschnupfen durchaus bedeutungsvoll sein kann. Danach haben Frühlingskinder ein höheres Heuschnupfen-Risiko, als Herbstkinder. Und: Häufig werden Kinder gegen genau die Pollen allergisch, deren Pflanzen zur Zeit ihrer Geburt blühen.
Quelle: Plaston
Herbstkinder habens leichter: Wer bekommt Heuschnupfen? Neben der Umwelt, die vor allem in den ersten Lebensjahren eine entscheidende Rolle spielt, ist die Vererbung der zweite wichtige Faktor. So ist die Heuschnupfen-Wahrscheinlichkeit bis zu achtmal so gross, wenn beide Elternteile auf allergische Reize reagieren. Interessant ist auch die Beobachtung, wonach der Geburtstermin für die Entstehung von Heuschnupfen durchaus bedeutungsvoll sein kann. Danach haben Frühlingskinder ein höheres Heuschnupfen-Risiko, als Herbstkinder. Und: Häufig werden Kinder gegen genau die Pollen allergisch, deren Pflanzen zur Zeit ihrer Geburt blühen.
Quelle: Plaston
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