<function FIRST_SENTENCE at 0x41ccb80c>
Direkt zum Inhalt
Persönliche Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite » Fakten und Informationen » Die Antibabypillen ohne Dickmacher
Fakten und Informationen

Die Antibabypillen ohne Dickmacher


Was ist an den Antibabypillen neu? Ende 2000 kamen in Deutschland Antibabypillen auf den Markt, die ein neues Gestagen enthalten: das Drospirenon.
Dieses künstliche Hormon unterscheidet sich von den bisherigen Gestagenen in den klassischen Pillen. Zu Beginn jeder Pilleneinnahme kann der Östrogen-Anteil die Wassereinlagerung im Gewebe steigern. Dadurch sind Gewichtserhöhungen um maximal drei bis fünf Kilogramm möglich. Dem wirkt das neue Gestagen Drospirenon entgegen.
Die bisher verwendeten Gestagene hatten keinerlei Einfluss auf diese Nebenwirkung.
Drospirenon hat
Die Antibabypillen ohne Dickmacher
zusätzlich positive Auswirkungen auf die Haut. Leichte Formen von Akne, manchmal auch die Symptome des prämenstruellen Syndroms können sich bessern. Sonst unterscheiden sich die neuen Pillen nicht von den zahlreichen anderen Mikropillen, die in Deutschland auf dem Markt sind. Sie enthalten neben dem Drospirenon ein Östrogen in niedriger Dosierung, wie sie für Mikropillen typisch ist. Kann man durch die neuen Pillen abnehmen? Einige Frauen, die die neuen Pillen verwenden, bemerken in der ersten Zeit der Einnahme eine leichte Gewichtsabnahme. Diese ist auf den wasserausschwemmenden Effekt der Präparate zurückzuführen. In Studien kam es zu einer durchschnittlichen Abnahme von 0,68 Kilogramm. Vorhandenes Fettgewebe baut die Pille jedoch nicht ab. Sie verbrennt auch keine Kalorien. Allerdings steigern die Hormone (meist Gestagene) in der Pille bei manchen Frauen auch den Appetit. Achten Sie deshalb auf Ihre Ernährung, falls Sie ungewöhnlich viel zunehmen. Welche Nebenwirkungen können auftreten? Abgesehen von der seltener vorkommenden Gewichtszunahme unterscheiden sich die möglichen Nebenwirkungen nicht von denen der bekannten Präparate. Damit gelten auch die gleichen Ausschlusskriterien für eine Verordnung.
Quelle: NetDoktor



zurück Start Fakten und Informationen