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Autofahrer abgezockt und ausgenommen


Mobilitätskosten gestiegen: Das Autofahren ist seit dem Jahr 2000 um 14,5 Prozent teurer geworden, allein die Kosten für Kraftstoff sind in diesem Zeitraum um 25,6 Prozent gestiegen. Hinzu kommt gerade bei den Spritpreisen, dass durch die Zwangsbeimischung von Biokraftstoffen der Preis zusätzlich noch einmal hochgetrieben wird. Neben den höheren Spritpreisen müssen die Autofahrer rund 1,5 Prozent mehr für Neuwagen, Ersatzteile und Werkstattkosten ausgeben, als vor einem Jahr. Die Kosten hielten sich lediglich bei Ausgaben für Garagenmiete und Fahrschulen weitgehend auf dem Niveau des
Autofahrer abgezockt und ausgenommen
Vorjahres. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten wurden im gleichen Zeitraum "nur" um 9,5 Prozent erhöht. Von der Kürzung der Entfernungspauschale sind gerade Pendler betroffen. Die bisher gültigen 30 Cent pro Kilometer können nur noch ab einer Entfernung von über 20 Kilometer zwischen Wohn- und Arbeitsstätte angesetzt werden, der Steuerzahler muss die ersten 20 Kilometer selbst finanzieren. Fahrer von Diesel-Fahrzeugen müssen diese mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten, ansonsten droht ab April 2007 ein Steuerzuschlag in Höhe von 1,20 Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum, auch bei Fahrzeugen mit der Norm Euro 4. Jedoch soll eine Förderung für die Nachrüstung in Höhe von 330 Euro, in Form eines Steuerfreibetrags, diese Ausgabe mildern.
Mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer, der Kürzung der Entfernungspauschale und der Besteuerung von Biokraftstoffen kommen nach Informationen des ADAC auf die Autofahrer zusätzliche finanzielle Belastungen in Höhe von rund sechs Milliarden Euro zu. Nach Berechnungen des Automobilclubs gibt heute eine auf dem Land lebende Durchschnittsfamilie mit zwei Autos rund 1400 Euro pro Jahr mehr für Mobilität aus als im Jahr 2000. Für ein Rentnerehepaar mit Kompaktwagen oder einen Single mit Kleinwagen bedeuten die Mobilitätsverteuerungen Mehrkosten von jährlich 880 beziehungsweise 630 Euro.



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