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Sicherheit: Airbag
Der Airbag verringert in erster Linie die Gefahr von Kopf und Brustkorbverletzungen, ist aber kein Ersatz für den Sicherheitsgurt, sondern nur eine Ergänzung. Airbag-Systeme entfalten ihre optimale Wirkung nur in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsgurt und einer geeigneten Karosseriekonstruktion. Laut Statistik bleibt der Gurt weiterhin der Hauptlebensretter bei Autounfällen, Airbags erhöhen die Überlebenschance um weitere 30 Prozent. Da Airbags durch eine Explosion in sehr kurzer Zeit entfaltet werden, bergen sie im direkten Entfaltungsbereich Verletzungsrisiken; im Normalfall prallt der
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Autoinsasse aber erst auf den vollständig aufgeblasenen Airbag auf. Mittlerweile gibt es zahlreiche, unterschiedlich große Airbags. Je kleiner das Luftkissen ist, um so größer ist das Risiko, daß der Kopf seitlich vorbeigleitet, insbesondere, wenn der Hauptstoß gegen das Fahrzeug nicht exakt von vorne einwirkt. Bedingt durch eingebaute Airbags dürfen rückwärtsgerichtete Kindersitze für Babys nur bei abgeschaltetem Beifahrerairbag vorne auf dem Beifahrersitz benutzt werden. Befinden sich auf dem Beifahrersitz Kinder durch Sitzerhöhungen mit den Beinen im Entfaltungsbereich, sollte der vordere, rechte Airbag ausgeschaltet werden. Bei sehr kleinen (unter 1,60 m) oder behinderten Personen, welche nahe am Lenkrad sitzen, empfiehlt sich ebenfalls ein Deaktivieren des Airbags. Verletzungsgefahr besteht auch für Personen in ungewöhnlicher Haltung, so genannter Out-of-Position, wie beispielsweise ein Beifahrer, der seine Füße auf dem Armaturenbrett abstellt oder in gebeugter Haltung Schuhe bindet.
Quelle: Freie Presse/Wikipedia/ict.fraunhofer.de
Quelle: Freie Presse/Wikipedia/ict.fraunhofer.de
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