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Ernährung

Monotonie macht hungrig


Beliebt sind Diäten mit einem Nahrungsmittel, beispielsweise Nudeln, Reis, Getreide oder Kartoffeln. Diese kohlenhydratreichen Mono-Diäten dauern bis zu vier Wochen und führen leicht zu einseitiger Ernährung. Ein Mangel an bestimmten Nährstoffen, die für die Gesundheit unerlässlich sind, kann die Folge sein. Bei nur geringfügigen Variationen des immer gleichen Lebensmittels macht sich schnell eine quälende Monotonie breit. Und Langeweile macht hungrig. Früher oder später kommt das Gefühl, das sich nicht mehr abschütteln lässt: Heißhunger auf alles, was eigentlich nicht erlaubt
ist. Pudding, Schokolade, Kekse.
Spätestens nach Ende der Diätphase fördert das den gefürchteten Jo-Jo-Effekt, der manchmal mehr Pfunde auf die Waage zaubert als vor der Diät. Allgemein kann man sagen: Je radikaler die Strategie, desto eher ist sie zum Scheitern verurteilt. Zur Unterstützung der Diät verschreiben Ärzte manchmal massiv Übergewichtigen rezeptpflichtige Medikamente. Diese Substanzen verringern die Aufnahme von Fetten aus dem Darm in den Körper. Da sie aber auch die Versorgung mit lebensnotwendigen Stoffe beeinträchtigen können, darf eine solche Zusatzbehandlung nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Auch wenn andere vom Arzt verordnete Substanzen das Sättigungsgefühl im Magen verstärken, machen sie nur Sinn, wenn der Patient bereit ist, sich mit zwei grundlegenden Prinzipien anfreunden: Jeder der wirklich abnehmen will, muss seine Ernährungsgewohnheiten auf eine ausgewogene, kalorienbewusste Ernährung umstellen. Nur regelmäßige Bewegung kann den Energiebedarf des Körpers dauerhaft erhöhen. Sport verbrennt genau die Kalorien, die sonst als überflüssige Reserve in den Fettspeichern eingelagert werden.



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