Ernährung
Fettfallen erkennen
Noch zu Großmutters Zeiten war eine Suppe nur dann besonders gut, wenn der Esser von besonders vielen Fettaugen angesehen wurde. Die meisten Menschen haben damals aber noch körperlich hart gearbeitet und somit viel mehr Energie verbraucht. Das können Menschen, vor allem die mit einem Bürojob, heute nicht mehr von sich behaupten. Dennoch, unser Appetit auf eine Schweinshaxe, Pizza, Pommes, Spaghetti Carbonara oder Hamburger ist geblieben.
Dabei gibt es eigentlich fast niemanden, der mit seinem Gewicht wirklich und 100% zufrieden ist. Der Wunsch, endlich wieder in die alte
Dabei gibt es eigentlich fast niemanden, der mit seinem Gewicht wirklich und 100% zufrieden ist. Der Wunsch, endlich wieder in die alte
Lieblingsjeans hineinzupassen, spornt viele an, alle möglichen Diäten auszuprobieren. Stellt sich der Erfolg nach einiger Zeit dann auch ein, hat man nach Abbruch der Diät die verloren gegangenen Kilos in der Regel ebenso schnell wieder drauf. Der Jojo-Effekt hat zugeschlagen. Dabei wissen viele sogar, dass es gar keiner strengen Diät bedarf und man nur mit einer konsequenten Umstellung der Ernährung sein Traumgewicht erreichen und halten kann. Viele wissen auch, dass man bei einer kalorienarmen Ernährung vor allem auf Fett verzichten muss. Fett ist nun einmal der Dickmacher Nummer eins. Das Hauptproblem ist: Wir stehen vor dem Regal im Supermarkt und haben es sehr schwer, die wirklich fettarmen Produkte zu erkennen. Dort lesen wir Aufdrucke wie "Fettgehalt 30 Prozent", "Diät", "Fett i.Tr." Der Begriff Diät heißt im dem Zusammenhang nicht, dass das Produkt besonders kalorienarm ist, sondern er bezeichnet eine besondere Kostform wie zum Beispiel Diabetes. Ein Diät-Pudding ist also weder fett- noch kalorienarm, er hat nur weniger Zucker. Die Deutschen essen im Schnitt 80 bis 100 Gramm Fett pro Tag, sollten aber nicht mehr als 60 bis 70 Gramm zu sich zu nehmen.
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