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Ernährung

Der Diäten-Check


Die Sonne bringt es an den Tag: Frühlingsgefühle wecken nicht nur die Leidenschaften, sondern lenken auch den Blick auf die angefutterten Speckröllchen. Wie die Pfunde am besten loswerden? Nur mit einem schlanken, durchtrainierten, athletischen Körper, so glauben die meisten, lässt sich Eindruck beim anderen Geschlecht schinden. Zeitschriften, Bücher, Fernsehmagazine und Online-Dienste versorgen die Abspeckwilligen jedes Jahr mit einer Flut an Abnehmprogrammen, die längst keiner mehr überblickt. Die Stiftung Warentest hat sich die beliebtesten Diäten herausgepickt und analysiert. Im
Blickpunkt standen Wirkprinzip, Effektivität, Zeitaufwand und Ablauf, ausreichende Versorgung mit lebensnotwendigen Nährstoffen, Art der empfohlenen Lebensmittel sowie die Bedeutung von Bewegung und Sport. Nicht berücksichtigt wurden Abnehmprogramme für extrem übergewichtige oder stoffwechselkranke Menschen mit Diabetes oder Gicht. Viel Fett oder lieber viel Kohlenhydrate? Selbst unter Ernährungsexperten herrscht derzeit Uneinigkeit darüber, welche Nahrungsbestandteile am meisten dick machen. Bei den Testern kommen allerdings die kohlenhydratreduzierten Diäten (Low-Carb-Diäten) vergleichsweise schlecht weg. Mit einer geringen Menge an Kohlenhydraten steigt zwangsläufig der Anteil von Eiweißen und Fetten in der Ernährung. Eine auf Dauer zu fettreiche Ernährung ist gesundheitsschädigend, weil sie die Arteriosklerose fördert und damit auch das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt klettern lässt. Auch das Einsparen von Zucker durch künstliche Süßstoffe ist keine Lösung, denn die sind in höheren Mengen gesundheitsschädlich.



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